Etwas vergessen wir alle einmal, und mit zunehmendem Alter wird das Erinnern manchmal langsamer. Wenn Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen oder Konzentrationsprobleme aber zunehmen, den Alltag beeinträchtigen oder Ihren Angehörigen auffallen, sollten die Ursachen sorgfältig abgeklärt werden.
Hinter Gedächtnisstörungen kann vieles stecken, und längst nicht immer ist es eine Demenz. Auch Stress, Erschöpfung, Depressionen, Schlafmangel, Schilddrüsen- oder Stoffwechselstörungen, ein Vitaminmangel oder bestimmte Medikamente können das Gedächtnis beeinträchtigen. Viele dieser Ursachen sind gut behandelbar, gerade deshalb lohnt sich eine frühzeitige Abklärung.
Wann eine Abklärung sinnvoll ist
- ✓Zunehmende Vergesslichkeit, etwa bei Terminen, Namen oder Gesprächen
- ✓Wortfindungsstörungen oder Schwierigkeiten, Gedanken zu ordnen
- ✓Nachlassende Konzentration und schnelle geistige Erschöpfung
- ✓Orientierungsprobleme oder Unsicherheit bei gewohnten Aufgaben
- ✓Veränderungen, die Ihnen selbst oder Ihren Angehörigen auffallen
Unser Vorgehen
- ✓Ausführliches Gespräch zur Vorgeschichte, auf Wunsch gemeinsam mit Angehörigen
- ✓Gezielte neurologische Untersuchung
- ✓Tests zur Gedächtnis- und Hirnleistung zur Einordnung der Beschwerden
- ✓Labordiagnostik, um behandelbare Ursachen zu erkennen oder auszuschließen
- ✓Bei Bedarf weiterführende Bildgebung des Gehirns in Kooperation mit radiologischen Partnern
- ✓Beratung zu Behandlung, Vorbeugung und Unterstützung im Alltag, auch für Angehörige
Unser Ziel ist es, die Ursache Ihrer Beschwerden einzuordnen und Ihnen Klarheit zu geben. Je früher wir hinschauen, desto besser lassen sich behandelbare Ursachen erkennen und passende Unterstützung anbieten. Wenn weitere Schritte sinnvoll sind, begleiten wir Sie und arbeiten bei Bedarf mit spezialisierten Zentren und Gedächtnissprechstunden zusammen.